Mehr Sabbern
Dein Baby sabbert deutlich mehr und steckt alles in den Mund, was es erwischt.

Die ersten Zähnchen sind ein großer Schritt, und oft eine anstrengende Zeit für alle. Wenn dein Baby gerade viel sabbert, quengelt und alles in den Mund steckt, findest du hier die wichtigsten Antworten.
Typische Anzeichen, oft zeigt sich nur ein Teil davon:
Dein Baby sabbert deutlich mehr und steckt alles in den Mund, was es erwischt.
Das Zahnfleisch ist gerötet oder geschwollen, manchmal schon mit spürbarer Zahnkante.
Dein Baby ist quengeliger als sonst, schläft unruhiger, will mehr Nähe.
Gerötete Wangen und leicht erhöhte Temperatur können vorkommen.
Hohes Fieber, Durchfall oder Erbrechen sind keine Zahnungssymptome, sie haben andere Ursachen. Wenn dein Baby richtig krank wirkt, lass das kinderärztlich abklären.
Gegen den Druck im Zahnfleisch helfen vor allem Kühle, sanfter Gegendruck und deine Nähe.
Ein Beißring aus dem Kühlschrank, gekühlt und nicht gefroren, oder ein sauberer, kühler Waschlappen entlasten das Zahnfleisch.
Mit einem sauberen Finger das Zahnfleisch massieren, vielen Babys tut das gut.
Zahnen ist auch emotional anstrengend. Kuscheln hilft, wirklich.
Manche verbreiteten Tipps schaden mehr, als sie nützen. Bernsteinketten bergen am Babyhals ein reales Strangulations- und Verschluckungsrisiko, und ihr Nutzen bleibt unbelegt. Zahnungsgele mit betäubenden Wirkstoffen setzt du besser erst nach Rücksprache mit einer Kinderärzt:in oder Zahnärzt:in ein. Süße Tees oder eingetunkte Schnuller beruhigen kurz, greifen aber die ersten Zähne sofort an.
Mehr zu Karies bei KindernDamit beginnt auch für dich ein neuer Alltag.
Ab dem ersten Zahn einmal, bald zweimal täglich mit einer weichen Babyzahnbürste und einer sehr kleinen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta. Wie es gut klappt, liest du im Artikel Zähneputzen bei Kindern.
Am besten früh, sobald die ersten Milchzähne da sind. Beim ersten Mal geht es ums Kennenlernen: Schauen, Vertrautwerden, nichts weiter. Mehr dazu: So läuft der erste Besuch.
Passend zum Zahnen:
Der einzelne Zahn braucht meist ein paar Tage bis zum Durchbruch. Anstrengend wird es in Schüben, dazwischen ist wieder Ruhe. Insgesamt zieht sich das Zahnen bis zum vollständigen Milchgebiss um den dritten Geburtstag.
Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt für den ersten Besuch, zum Kennenlernen, in deinem Tempo.
So läuft der erste Besuch